Salta il contenuto

🌱Einfach abonnieren, dauerhaft sparen. Jetzt 20 % Vorteil sichern.

Rabattcode: BIOHY20

Lebenslange Geld-zurück-Garantie

  • Tage
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
closes form 1
Fahrrad richtig reinigen und pflegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Fahrrad richtig reinigen und pflegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schmutz, Staub und Spritzwasser setzen deinem Fahrrad zu – regelmäßige Reinigung hält es nicht nur schön, sondern schont auch die Komponenten. Mit dieser Anleitung reinigst du dein Rad gründlich und materialschonend.

Vorbereitung

Stelle das Fahrrad an einen geeigneten Ort (z. B. in den Montageständer) und lege dir Bürste, Tuch, Wasser und Reiniger bereit. Groben Schmutz vorab mit wenig Wasser anlösen. Ein Hinweis vorweg, der oft übersehen wird: Reinigungswasser mit Reiniger gehört nicht in den Straßengully. Der führt vielerorts direkt in den Regenwasserkanal und damit ins Gewässer. Wasche auf einer Fläche, von der das Wasser in die Kanalisation oder ins Erdreich abläuft – nicht am Straßenrand.

Beim E-Bike zuerst: Akku raus

Nimm den Akku vor dem Waschen heraus und decke die Kontakte am Rahmen ab. Motor, Display und Ladebuchse vertragen Spritzwasser, aber keinen gerichteten Strahl. Nach der Wäsche alle Kontakte trocknen lassen, bevor der Akku wieder einrastet – Feuchtigkeit im Steckkontakt ist die häufigste Ursache für sporadische Aussetzer.

Schritt für Schritt

  1. Anfeuchten: Rahmen und Komponenten mit Wasser vorspülen (keinen harten Hochdruckstrahl auf Lager, Naben, Tretlager und Federelemente richten – er drückt Wasser an den Dichtungen vorbei und spült das Fett aus).
  2. Reiniger auftragen: Fahrradreiniger aufsprühen und kurz einwirken lassen, damit sich der Schmutz löst. Nicht in der prallen Sonne arbeiten – antrocknender Reiniger hinterlässt Flecken.
  3. Bürsten: Rahmen, Felgen, Schutzbleche und schwer erreichbare Stellen mit der Bürste reinigen. Von oben nach unten, damit du nichts zweimal machst.
  4. Antrieb separat: Kette, Kassette und Schaltwerk gesondert reinigen – hier sitzt der meiste Schmutz. Separat heißt: eigene Bürste, eigenes Tuch, und der Antrieb kommt zuletzt dran.
  5. Abspülen und trocknen: Mit klarem Wasser abspülen und das Rad gut abtrocknen.

Der Fehler, der Scheibenbremsen ruiniert

Das ist der wichtigste Punkt des ganzen Artikels: Auf Bremsscheiben und Bremsbeläge darf kein Reiniger, kein Fett und kein Öl kommen. Schon ein feiner Sprühnebel reicht. Öl zieht in den porösen Belag ein und lässt sich nicht mehr herauswaschen – die Bremse quietscht, packt später und im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Verunreinigte Beläge muss man ersetzen, die Scheibe lässt sich mit Bremsenreiniger oder Isopropanol retten.

Praktisch heißt das: Beim Sprühen die Scheibe mit der Hand oder einem Lappen abdecken, beim Ölen der Kette den Überschuss sofort abwischen und den Antrieb immer mit Abstand zur Bremse behandeln. Nach der Wäsche vor der ersten Fahrt im Stand die Bremse prüfen und ein paar Meter langsam einbremsen.

Nach der Reinigung

Trockne bewegliche Teile sorgfältig und schmiere die Kette anschließend mit einem geeigneten Kettenöl – so bleibt der Antrieb geschmeidig und vor Rost geschützt. Aufs Kettenöl gilt: ein Tropfen pro Rolle, kurbeln lassen, Überschuss mit einem Tuch abnehmen. Eine öltriefende Kette zieht Staub an und schleift die Kassette schneller ab als eine trockene.

Transparenzhinweis: BiOHY führt kein Kettenöl und keinen Kettenentfetter. Beides bekommst du im Fahrradfachhandel. Unser Fahrradreiniger ist für Rahmen, Felgen, Schutzbleche und Anbauteile gedacht.

Tipps

  • Nach jeder Fahrt bei Regen das Rad kurz abwischen – vor allem Kette und Ritzel.
  • Empfindliche Lager nicht direkt mit dem Hochdruckreiniger bearbeiten.
  • Streusalz im Winter am selben Tag abspülen; es frisst sich in Schrauben und Speichennippel.
  • Carbonrahmen nicht mit harten Bürsten bearbeiten und keine Klemmen überdrehen – der Lack ist dünner, als er wirkt.
  • Ein sauberes Rad ist auch ein sicheres: Beim Putzen siehst du Risse, lose Speichen und abgefahrene Beläge, bevor sie zum Problem werden.

Wie oft?

  • Kette: alle 150–250 km oder nach jeder nassen Fahrt reinigen und neu ölen.
  • Ganzes Rad: je nach Nutzung alle 2–4 Wochen, im Winter häufiger.
  • Gründliche Wäsche inkl. Antrieb: zu Saisonbeginn und -ende.

Für die gründliche, materialschonende Reinigung eignet sich unser BiOHY Fahrradreiniger: einfach aufsprühen, einwirken lassen und abspülen. Vegan und Made in Germany.

Passend dazu

Articolo precedente Bad putzen: In 6 Schritten nachhaltig sauber & kalkfrei
Articolo successivo Dunstabzugshaube und Fettfilter reinigen: So löst du hartnäckiges Fett